Ich sitze gerade im Zug - auf dem Rückweg von der Head in the Cloud Konferenz 2026 bei Mittwald in Espelkamp (bei Minden), welche dieses Jahr zum dritten Mal veranstaltet wurde. Hinter mir liegen anderthalb Tage voller Gespräche, Inspiration, und Austausch - das alles bei heißesten Temperaturen (hallo, Klimawandel ☀️☀️☀️). Noch bin ich am Sortieren, Denken, verarbeiten; aber eines kann ich schon sagen: Es war großartig.
Austausch mit echten Menschen = ❤️
Gerade in einer Zeit, wo wir uns beruflich viel mit virtuellen Welten und KI beschäftigen, ist der Austausch mit echten Menschen wichtig und inspirierend. Bei Mittwald kamen Menschen aus vielen verschiedene Communities zusammen (u.a. von Drupal, TYPO3, Neos, Wordpress, Contao) - ich habe selten in so kurzer Zeit so viele spannende Gespräche geführt, alte Bekannte getroffen, und coole Leute kennen gelernt. Marc Thiele (der Organisator der Beyond Tellerand Konferenzen) hat dies in seiner Keynote treffend formuliert: Die Inspiration von Treffen in der realen Welt ist nicht durch virtuellen Austausch zu ersetzen.
Die Konferenz war inhaltlich sehr ausgewogen, mit technischen und Infrastruktur-Deep-Dives genauso wie mit gesellschaftlichen Themen. Ich habe auf dem DevOps Track den Vortrag Self-Hosted Kubernetes ohne DevOps Team beigesteuert, und zusätzlich war ich Teil einer Panel Discussion der Open Source CMS TYPO3, Neos, Drupal und Contao, wo ich Input aus der Perspektive des Neos Projekts geliefert habe.
Insgesamt waren ca. 300 Leute anwesend - es gab also viel zu entdecken.
Wir gestalten, wie wir KI nutzen
KI war natürlich in den Talks und auch in den Pausengesprächen ein absolut wichtiges Thema. Dabei wurden die Gespräche positiver und differenzierter als noch vor einem Jahr. Es gab einige Beispiele, wie KI als Hilfsmittel für den Menschen sinnvoll eingesetzt werden kann; und auch wie es sicher betrieben werden kann (hier wurde Docker Sandboxes vorgestellt - als Alternative zu unserem agent-safehouse/claude-safe wrapper).
Die Konferenz: mit Liebe gemacht
Die Organisatoren haben die drei Bühnen individuell eingerichtet, es gab leckeres Essen und Trinken, und das gesamte Feeling war eher das eines Festivals als das einer Konferenz, da sich ja alles komplett im Freien abgespielt hat. Auch ein Beach-Bereich durfte nicht fehlen.
Insbesondere wegen der extrem heißen Temperaturen hat sich das Orga-Team verschiedenste Dinge einfallen lassen: große beschattete Bereiche, Wasserbecken, Spritzpistolen, Sonnencreme im Überfluss - und - mein Favorit: riesige Ventilatoren!
Mein Fazit: Es war großartig, und ich freue mich schon aufs nächste Jahr!


